Die Menschen, die einen Golfplatz lebendig machen

Die Menschen, die einen Golfplatz lebendig machen

Tobias Amstein
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Wenn man an Golf denkt, denkt man oft zuerst an den Platz, an Schwünge oder Turniere.

Doch wer länger auf einer Anlage unterwegs ist, merkt schnell: Ein Golfplatz lebt vor allem durch die Menschen.

Einer von ihnen ist Josef.

Josef ist über achtzig Jahre alt und wohnt direkt neben dem Golfplatz. Wenn auf der Driving Range Bälle gesammelt werden müssen, kommt er oft einfach vorbei.

Ohne große Worte.

Mit seinem eigenen Rhythmus.

An einem Nachmittag im Frühsommer war die Range besonders voll. Viele Spieler trainierten gleichzeitig, überall flogen Bälle, und die Körbe füllten sich schnell.

Und plötzlich war Josef da.

Ganz selbstverständlich.

Mit seinem Sammelwagen, ruhig und konzentriert, so wie immer.

Als ich ihm erzählte, dass ich ein paar Fotos machen würde, fragte er kurz: „Und was passiert mit den Bildern?“

Ich sagte ihm: „Ich stelle sie auf Instagram – und ich drucke dir eins aus.“

Josef hat gestrahlt.

Solche Begegnungen sind es, die zeigen, dass ein Golfplatz viel mehr ist als eine Sportanlage.

Er ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich gegenseitig helfen und manchmal ganz selbstverständlich Teil eines größeren Ganzen werden.

Das Herz eines Golfplatzes schlägt oft leise.

Aber ohne Menschen wie Josef würde es fehlen.

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